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Die Welt der Bücher

Januar 12, 2016
von Freebooks
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Entwicklung des Buchmarkts

Sobald das Wort Buch fällt, dann wird die Rede ganz flink auf die mediale Zeitenwende gelenkt. Es heißt, die digitale Revolution habe mit e-Publishing und e-Book das Ende von Büchern aus Papier und des Schriftstellers zur unabwendbaren Folge.

Es ist sicher richtig festzustellen, dass es eine Entwicklung gibt, die bisher nicht ernst genommen wird, gerade weil sie als aussichtslos gefürchtet wird. Jede Digitalisierung führt angeblich dazu, dass das digitalisierte Produkt früher oder später kostenlos im Internet erhältlich ist. So heißt es sicher nicht ganz zu unrecht, aber es ist auch nur eine Seite der Medaille. Schwarzmalerei und den Kopf in den Sand stecken, kann und darf nicht die Lösung sein, denn dann wird diese Entwicklung heraufbeschworen und eingefordert. Das ist nicht im Interesse der Autoren und Schriftsteller wie sie von keinem Verlag gewollt sein kann.

Also, muss gehandelt werden. Wichtig ist, dass Verlage und Autoren reagieren. Es muss auch zwischen Literaturen differenziert werden. Der Formenvielfalt der Literatur und den verschiedenen anderen Formen das geschriebene Wort zu präsentieren muss Rechnung getragen werden. Und allen Pessimisten sei hier deutlich gesagt, dass kein Tonträger das Konzert oder die Lifemusik überflüssig gemacht hat. Die Fotografie hat die Malerei nicht abgeschafft; das Kino hat das Theater nicht abgeschafft und auch das Fernsehen hat das Kino nicht überflüssig gemacht. Alle diese Ausdrucksformen haben eine Krise erlebt und existieren trotzdem nebeneinander und auch zusammen weiter.

Deshalb muss in nächster Zukunft der Dialog zur Zukunft des Verlagswesens geführt werden. Dabei müssen sowohl die Rechte als auch die finanzielle Situation der Verlage und Autoren bedacht werden. Bücher und Druckerzeugnisse in Print- oder auch digitalisierter Form sind nicht nur eine Bereicherung unserer Freizeit, sondern ein notwendiges kulturelles Medium ohne das die Individualität, Bildung und auch der Unabhängigkeit der Menschen Europas und der westlichen Welt verloren gingen. Vor der digitalen Revolution darf man sich nicht fürchten, man kann und muss sie nutzen um die mediale Zeitenwende zum Erfolg zu machen. Die Menschen sind ohne Bücher und gehaltvolle Medien zur Information, zur Bildung, zur Reflexion wie auch zum Genuss nicht denkbar.

Januar 12, 2016
von Freebooks
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Buch veröffentlichen – Self-Publishing oder Verlag?

Ein selbst geschriebenes Buch zu veröffentlichen kann mit einem steinigen Weg verbunden sein. Wer ein fertiges Manuskript in der Schublade liegen hat und es den Verlagen zur Ansicht einschickt, erhält in der Regel eine Absage. Wenn überhaupt. Die Ablehnung eines Manuskriptes muss aber nicht unbedingt mit der Unfähigkeit des Autors zusammenhängen. Denn nur weil ein Werk von sämtlichen Verlagen nicht für gut befunden wurde, kann es sich trotzdem zum Bestseller eignen.

Self-Publishing – Grenzenlose Freiheit

Genau dafür gibt es das Self-Publishing. Nachwuchs-Autoren, aber auch erfahrene Schreiber, können ihr Werk ohne anfallende Kosten einer weltweiten Community zur Verfügung stellen. Dabei bestimmt der Autor alles selbst. Von der Gestaltung des Covers bis hin zum Preis hat der Autor beim Self-Publishing völlig freie Hand.

Weg vom Verlag, hin zu Self-Publishing

Verlage wollen den Autor oft in eine literarische Ecke drängen, in die er vielleicht gar nicht hinein passt. Deshalb kann der Wechsel zum Self-Publishing durchaus Sinn machen. Autoren haben dadurch zwar mehr Arbeit, weil sie sich zusätzlich auch noch um das Marketing kümmern müssen. Doch die Vorteile beim Self-Publishing sind einfach nicht von der Hand zu weisen. Mit Self-Publishing kann praktisch jeder ein Buch veröffentlichen und es verkaufen. Es entstehen für den Autor keine Kosten und er erhält pro verkauftem Buch Tantiemen von bis zu 70 % vom Verkaufspreis. Ein lukratives Einkommen, welches sich, je nach Anzahl der verkauften Bücher, schnell vermehren kann. Vorausgesetzt das eigene Buch kommt beim Leser an!

Dezember 5, 2015
von Freebooks
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James Redfields neustes Buch – lesenswert

Wird die Menschheit überleben oder wird sie untergehen. Das ist die zentrale Frage des neuen Buches von James Redfield. Im November 2012, unmittelbar vor dem von den Maya und anderen Natur und Gott verbundenen Völkern vorausgesagten Untergang der bisherigen Art zu leben, erschien ein neues Buch von James Redfield. Es trägt den Titel „Die zwölfte Prophezeiung von Celestine“ und wurde vom Ullstein Verlag herausgegeben.

Die Originalausgabe im Amerikanischen erschien bereits 2011 unter dem Titel „The Twelfth Inside“. Auch der studierte Soziologe Redfield ist davon überzeugt, dass die Menschheit überleben kann, vorausgesetzt, sie ändert ihren Umgang mit der Natur und miteinander. Vor allem werden die Menschen es lernen müssen, einfühlsamer mit sich, miteinander und mit der Natur umzugehen.

In diesem Buch sucht eine Gruppe von Menschen, die scheinbar völlig „zufällig“ zusammen finden, und der sich auch ein Wissenschaftler anschließt, nach spiritueller Wahrheit und einem Dokument, das die Maya, bevor sie vor 2000 Jahren die Erde verließen, hinterlassen haben sollen. Vor allem geht es um die Frage: Wird die Menschheit den vorausgesagten Weltuntergang überleben. Und wenn ja – dann wie. Der Wissenschaftler, zunächst sehr skeptisch gegenüber allem Religiösen und Spirituellen entwickelt auf diesem Weg, zuletzt am Berg Sinai, seine intuitiven und spirituellen Fähigkeiten besonders dramatisch. Dabei lernt er besonders intensiv von einer indigenen Frau, einer Indianerin, die es zum Glück nicht verlernt hat, Natur verbunden zu leben. Sie trägt den Namen Die-den-Berg-liebt und sagt unter anderem folgendes: „Die indigenen Völker haben diese Fähigkeit, mit der anderen Welt zu kommunizieren, nie verloren. Die entwickelten Kulturen haben diese Bewusstheit als Ahnenverehrung verspottet, aber wir haben diese Verbindung immer aufrecht erhalten, von jenen früheren Anfängen an, als die Menschen Bewusstsein entwickelten. “ (S. 244).

Das Vermächtnis von Celestine beinhaltet ein qualitativ neues Verständnis von der möglichen Veränderung der Welt, von der Rolle der Geschichte, von der Rolle der Intuition und der Entwicklung einer neuen Art, sich telepathisch zu verständigen. Immer bedeutsamer wird dabei die Erkenntnis, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben und die Wahrheit zu sagen. „Dadurch, dass wir uns selbst in der Wahrheit zentrieren, üben wir Einfluss aus…“ lässt Redfield einen seiner Protagonisten sagen. ( S. 47).

Wer wahrhaftig lebt, also lernt, das Lügen sein zu lassen, wird auch feststellen, dass er zunehmend Menschen anzieht, mit denen er sich auch besonders verbunden fühlt. „In der Welkt herrscht gegenwärtig ein solches Chaos, aber wir können die Sache wieder in Ordnung bringen, wenn wir achtsam bleiben und unseren historischen Kontext nicht aus den Augen verlieren. Wir müssen einfach nur sehr wach und aufmerksam miteinander kommunizieren.“ (S. 59).

Das, was früheren Kulturen besaßen und pflegten im Umgang mit einander und mit der Natur, das muss die Menschheit wieder für sich neu entdecken und entwickeln. Dann wird sie auch überleben. Das bedeutet jedoch – auf einer völlig neuen Basis als bisher. In dem Dokument, dass sie finden, das aber auch bereits extreme Gruppen und der CIA entdeckt haben, steht u.a. auch, dass ein Leben im Einklang bedeutet, einen Weg zu finden, „extremen Ideologien eine neue erleuchtete Mitte entgegen zu stellen, die ganz der Wahrheit verpflichtet ist,“ was ganz besonders für den Umgang mit extremen religiösen Ideologien gilt. (vgl.:. 104).

Dezember 1, 2015
von Freebooks
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Lesung in der Buchhandlung Tiempo nuevo von Karin Ivancsics

Lesung von Karin Ivancsics am 12.11.2015

Am 12.11.2015 fand wieder eine unterhaltsame Lesung in der Genussbuchhandlung Tiempo Nuevo statt. Karin Ivancsics las aus ihrem Buch „ aus einem strich die Landschaft. Essays „ Passagen über ihre Kindheit im Dreiländereck, Österreich, Tschechoslowakei und Ungarn in den 1960/70er Jahren vor. Es war nicht immer einfach, aber trotzdem schön.

Während Frau Ivancsics las, konnte ich das Dorf sehen und fühlte mich in die Zeit versetzt. Die Autorin schreibt auch über die Otto Mühl Kommune im Nachbarort, wie auch über die Situation der Minderheiten im Burgenland. Nach der Lesung konnte man sich bei einem Glas Wein mit der Autorin weiter über ihr Buch unterhalten.

Mehr Infos zu Karin Ivancsics gibt es auf ihrer Homepage
http://www.karinivancsics.at/

Informationen über weitere Termine der Buchhandlung auf der Homepage
http://www.tiempo.at/

Oktober 22, 2015
von Freebooks
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Buchtipp: 42 Schritte zum Laufen

Mit 42 Schritten will Buchautor Prof. Dr. Rainer Ningel die Läuferinnen und Läufer startklar machen und die „Lust am Laufen“ wecken.

„Kommt es nicht auf den ersten Schritt an, wenn man 1.000 Meilen laufen will?“, diese Frage stellt Olympiasieger Dieter Baumann in seinem Vorwort fest. Am Ende lässt er sich von dem Buch doch überzeugen, dass es deren 42 braucht.

Interessant sind aber die Thesen, die Dieter Baumann aufstellt. In den Siebziger Jahren seien die Läufer noch versteckt und verschämt durch den Wald gehetzt. Doch dieses Bild hat sich gewandelt, sogar sehr extrem. „Heute ist das alles ganz anders“, meint Dieter Baumann, „Laufen ist zum Volkssport geworden“. Die Läuferinnen und Läufer seien selbstbewusst geworden: „Sie trauen sich was.“

Damit diese Bewegung nicht abebbt, gibt Prof. Dr. Rainer Ningel den Aktiven 42 Schritte an die Hand. Er schreibt von „Freunden und Feinden“ sowie dem „inneren Schweinehund“, dem rechten Maß und der Laufgruppe als sozialem Mikrokosmos.

Läuferinnen und Läufer werden mit diesem Buch noch den ein oder anderen Schritt mehr machen als bisher. Wenn sie starklar sind, kann es losgehen. Denn 42 Schritte stehen nicht von ungefähr für die 42,195 Kilometer eines Marathons.

Lust am Laufen – Startklar in 42 Schritten
Prof. Dr. Rainer Ningel
Sportwelt-Verlag
ISBN 978-3-941297-25-8