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Die Welt der Bücher

Februar 12, 2016
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Ebook Shop

Das elektronische Buch hat das physische Exemplar längst abgelöst. Vor allem im Internet sind Ebooks auf dem Vormarsch. Mit einem Downloadshop kann jeder sele elektronischen Bücher ohne viel Aufwand verkaufen – und das bei minimalem Kostenaufwand!

Die Vorteile für den Käufer
Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand: der Käufer wird mit wenigen Klicks in ein paar Sekunden direkt zum Leser. Er muss nicht tagelang auf sein gekauftes Buch warten. Denn für ihn beginnt der Lesespaß direkt nach dem Kauf des Ebooks. Das Ebook wird je nach Shop und Einstellungen in verschiedenen Formaten bereitgestellt. So kann er selbst entscheiden in welchem Format er das Ebook lesen möchte.

Die Vorteile für den Verkäufer
Auch der Verkäufer hat nur Vorteile, wenn er seine Ebooks in einem Downloadshop anbietet. Dieser ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Onlineshop wesentlich günstiger bei den monatlichen Fixkosten. Auch die Verwaltung und die Pflege der Artikel ist in einem Downloadshop einfacher zu handhaben. Der Verkäufer muss sich zudem nicht mit dem Versand der Artikel beschäftigten. Denn der Ebook Shop arbeitet vollautomatisch, wenn er erst einmal eingerichtet ist. Er muss lediglich aktualisiert oder erweitert werden. Und selbst dies könnte man sich sparen, wenn man einen fertig eingerichteten Ebook Shop übernimmt, bei dem die Artikel bereits integriert sind. Zusätzlich besteht natürlich auch noch die Möglichkeit eigene Ebooks zu schreiben und sie in das vorhandene Sortiment mit aufzunehmen. Auch das ist mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden. Denn hier ist Kreativität und Fantasie in Eigenregie gefragt. Jeder kann im Prinzip zum Autor werden und seine Werke im eigenen Ebook Shop anbieten!

Februar 12, 2016
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Ist der Tod des gedruckten Buches in Sicht?

Das Ebook erobert den Markt im Sturm. Längst bietet nicht mehr nur Amazon die Möglichkeit, die komplette Buchsammlung in einem kleinen Gerät mitzuführen, welches in jede Handtasche passt. Diverse Verlage sind diesem Wandel zum Opfer gefallen und schließen ihre Türen endgültig zu.

Bei einer Vielzahl von Verlagen wird die Botschaft verbreitet, dass unaufgefordert zugesandte Manuskripte nicht mehr im Verlagsprogramm berücksichtigt werden können. Jungautoren gehen neue Wege und veröffentlichen ihre Bücher selbst und ohne große Werbekampagnen über Mundpropaganda und Facebook. So stellen wir uns die Frage: Wird das Ebook am Ende eine Gefahr für unser Taschenbuch darstellen?

Das scheint derzeit nicht zur Debatte zu stehen.
Solange Schreiberlinge wie King, Rowling und Follett noch mit einem Verlag zusammenarbeiten, sind deren Einnahmen gesichert. Außerdem hätte der Herr King mit Sicherheit viel Arbeit daran, sich um die Übersetzung seiner Werke in diverse Sprachen zu kümmern und den Vertrieb vom heimischen Telefon aus zu organisieren. Aber dennoch zeichnet sich ein Wandel in der Welt der Unterhaltungsliteratur ab. Musste ein neuer Autor vor fünfzehn oder zwanzig Jahren noch einen Vertrag unterschreiben, der ihn zu fünftausend Euro Selbstbeteiligung an den Druckkosten verpflichtete, um sein Buch gedruckt zu bekommen, gibt es heute andere Wege. Neueinsteiger unter den Autoren besitzen nun Möglichkeiten der Veröffentlichung, die ihnen vor zwanzig Jahren noch nicht gegeben waren. Diese werden auch von immer mehr Autoren entdeckt.

Der Print-On-Demand-Service erfreut sich an wachsender Beliebtheit, wobei die Bücher erst auf Nachfrage gedruckt werden. Die Wartezeiten hier liegen allerdings nur unwesentlich über denen bereits eingelagerter Bücher. Somit bietet der Service eine echte Alternative zum Selbstkauf hunderter Exemplare auf eigenes Risiko. Ein Ebook kann meist völlig kostenfrei erstellt werden und die Plattform nimmt lediglich eine Servicepauschale pro Download. Hier liegt das Risiko des Autors also bei Null, wenn wir die Zeit außer acht lassen, die er zum Schreiben benötigt.

Fazit
Der Weg des Buches hat sich verändert. War der Autor früher auf den guten Willen eines Lektors angewiesen, kann er heute einen großen Teil der Arbeit in Eigenregie leisten. Das betrifft die Veröffentlichung genau so wie die Verbreitung. Einige Teile der Verlagsarbeit allerdings bleiben dabei möglicherweise auf der Strecke. So besitzt ein geübter Schreiber nicht zwangsläufig auch Qualitäten im Korrigieren, im Auffinden logischer Fehler oder im grafischen Design eines aussagekräftigen Covers. Genau das ist ja normalerweise die Arbeit eines Verlags: die Perfektion des Manuskripts, welches der Autor geliefert hat.

Februar 12, 2016
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Der Wandel im Buchhandel

Die Frankfurter Buchmesse zeigt auch in diesem Jahr, dass der digitale Fortschritt in der Bücherwelt nicht unbedingt ein Rückschritt für den klassischen Print sein muss. Wer gerne ein konventionelles Buch in den Händen halten und den Duft des Papiers riechen möchte, kann dies nach wie vor tun. Für alle anderen gibt es die Digitalisierung in Form von Ebooks.

Von der Nische zum Marktführer
Es ist kinderleicht sich die digitalen Daten mehrerer Bücher im Internet herunter zu laden. Der Lesestoff steht sofort bereit und kann je nach Belieben eingesetzt werden. Eine äußerst praktische Nutzung, wie anscheinend viele Leser finden. Das Ebook ist längst keine Nische mehr, es hat den Buchmarkt mittlerweile komplett erobert. Genau wie in anderen Bereichen finden digitale Produkte, die der User einfach erwerben kann, immer mehr Zulauf. Kein Wunder, dass dem klassischen Buchhandel große Sorgen ins Gesicht geschrieben sind. Doch muss sich der Buchhandel wirklich sorgen machen? Können nicht beide Vertriebsformen weiterhin ihren Absatz finden?

Die Zukunft im Buchhandel
Im digitalen Zeitalter kann man keine langfristige Prognose abgeben was die Zukunft betrifft. Eines wird jedoch jetzt schon deutlich: Das klassische Buch wird nach und nach durch moderne Alternativen ersetzt. Die Digitalisierung in jeglicher Form wird auch weiterhin statt finden. Das heißt aber nicht, dass Print ausgestorben ist – das Buch in seiner Reinform wird wahrscheinlich nie aussterben!

Februar 12, 2016
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Buchbesprechung: Offenstall – Laufstall – Bewegungsstall

Bei vielen Pferdehaltern setzt sich allmählich der Wunsch durch, ihren Pferden eine möglichst artgerechte Haltung zu bieten. Der Trend geht von einer reinen Stallhaltung hin zu einer Form, bei der die Tiere sich den ganzen Tag über frei bewegen können. Für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, ihren Pferden eine natürlichere Unterkunft zu bieten, ist das Buch „Pferde artgerecht halten: Offenstall – Laufstall – Bewegungsstall“ von Romo Schmidt zu empfehlen.

Der Autor gibt in seinem Ratgeber neben einem ausführlichen Überblick über die Auslaufhaltung und ihre Vorteile für die Tiere viele interessante und hilfreiche Tipps, wie eine artgerechte Haltung aussehen kann. Ob Stallbau, Gesundheitstipps oder Probleme mit der Haltung: Alle Fragen, die rund um eine Pferdehaltung auftauchen können, werden ausführlich behandelt. Besonders hilfreich ist das längste Kapitel des Buches, in dem detailliert beschrieben wird, wie Offenstall, Laufstall, Paddock oder Bewegungsstall geplant, gebaut und durchgeführt werden können, was dabei zu beachten oder zu unterlassen ist. Zahlreiche Tabellen mit den wichtigsten Punkten erleichtern dem Leser, den Überblick über das umfangreiche Thema zu behalten und einzelne Punkte schnell nachlesen zu können.

Nach einhelliger Lesermeinung ist das Buch von Romo Schmidt eines der besten, das in den letzten Jahren erschienen ist. Fundiertes Fachwissen über die Pferde und ihre Bedürfnisse wird in einem gut zu lesenden Stil an den interessierten Pferdeliebhaber weitergegeben. Als engagierter Tierfreund würde man sich wünschen, dass viele Pferdehalter das Buch lesen und sich mit der Auslaufhaltung im Offenstall, Laufstall oder Bewegungsstall auseinandersetzen. Die Haltungsbedingungen für Pferde würden sich dadurch spürbar verbessern.

Romo Schmidt beschäftigt sich bereits seit 40 Jahren mit der artgerechten Pferdezucht und Pferdehaltung. Zahlreiche Bücher hat der Sachbuchautor bereits dazu verfasst. Seine Beiträge erscheinen regelmäßig in der Fachpresse. Der studierte Bauingenieur hat neben seiner langjährigen Erfahrung eine Ausbildung zum Renntrainer absolviert und gilt als Verfechter eines artgerechten Umgangs mit dem Pferd.

Januar 12, 2016
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Entwicklung des Buchmarkts

Sobald das Wort Buch fällt, dann wird die Rede ganz flink auf die mediale Zeitenwende gelenkt. Es heißt, die digitale Revolution habe mit e-Publishing und e-Book das Ende von Büchern aus Papier und des Schriftstellers zur unabwendbaren Folge.

Es ist sicher richtig festzustellen, dass es eine Entwicklung gibt, die bisher nicht ernst genommen wird, gerade weil sie als aussichtslos gefürchtet wird. Jede Digitalisierung führt angeblich dazu, dass das digitalisierte Produkt früher oder später kostenlos im Internet erhältlich ist. So heißt es sicher nicht ganz zu unrecht, aber es ist auch nur eine Seite der Medaille. Schwarzmalerei und den Kopf in den Sand stecken, kann und darf nicht die Lösung sein, denn dann wird diese Entwicklung heraufbeschworen und eingefordert. Das ist nicht im Interesse der Autoren und Schriftsteller wie sie von keinem Verlag gewollt sein kann.

Also, muss gehandelt werden. Wichtig ist, dass Verlage und Autoren reagieren. Es muss auch zwischen Literaturen differenziert werden. Der Formenvielfalt der Literatur und den verschiedenen anderen Formen das geschriebene Wort zu präsentieren muss Rechnung getragen werden. Und allen Pessimisten sei hier deutlich gesagt, dass kein Tonträger das Konzert oder die Lifemusik überflüssig gemacht hat. Die Fotografie hat die Malerei nicht abgeschafft; das Kino hat das Theater nicht abgeschafft und auch das Fernsehen hat das Kino nicht überflüssig gemacht. Alle diese Ausdrucksformen haben eine Krise erlebt und existieren trotzdem nebeneinander und auch zusammen weiter.

Deshalb muss in nächster Zukunft der Dialog zur Zukunft des Verlagswesens geführt werden. Dabei müssen sowohl die Rechte als auch die finanzielle Situation der Verlage und Autoren bedacht werden. Bücher und Druckerzeugnisse in Print- oder auch digitalisierter Form sind nicht nur eine Bereicherung unserer Freizeit, sondern ein notwendiges kulturelles Medium ohne das die Individualität, Bildung und auch der Unabhängigkeit der Menschen Europas und der westlichen Welt verloren gingen. Vor der digitalen Revolution darf man sich nicht fürchten, man kann und muss sie nutzen um die mediale Zeitenwende zum Erfolg zu machen. Die Menschen sind ohne Bücher und gehaltvolle Medien zur Information, zur Bildung, zur Reflexion wie auch zum Genuss nicht denkbar.