Freebooks 5000

Die Welt der Bücher

James Redfields neustes Buch – lesenswert

Wird die Menschheit überleben oder wird sie untergehen. Das ist die zentrale Frage des neuen Buches von James Redfield. Im November 2012, unmittelbar vor dem von den Maya und anderen Natur und Gott verbundenen Völkern vorausgesagten Untergang der bisherigen Art zu leben, erschien ein neues Buch von James Redfield. Es trägt den Titel „Die zwölfte Prophezeiung von Celestine“ und wurde vom Ullstein Verlag herausgegeben.

Die Originalausgabe im Amerikanischen erschien bereits 2011 unter dem Titel „The Twelfth Inside“. Auch der studierte Soziologe Redfield ist davon überzeugt, dass die Menschheit überleben kann, vorausgesetzt, sie ändert ihren Umgang mit der Natur und miteinander. Vor allem werden die Menschen es lernen müssen, einfühlsamer mit sich, miteinander und mit der Natur umzugehen.

In diesem Buch sucht eine Gruppe von Menschen, die scheinbar völlig „zufällig“ zusammen finden, und der sich auch ein Wissenschaftler anschließt, nach spiritueller Wahrheit und einem Dokument, das die Maya, bevor sie vor 2000 Jahren die Erde verließen, hinterlassen haben sollen. Vor allem geht es um die Frage: Wird die Menschheit den vorausgesagten Weltuntergang überleben. Und wenn ja – dann wie. Der Wissenschaftler, zunächst sehr skeptisch gegenüber allem Religiösen und Spirituellen entwickelt auf diesem Weg, zuletzt am Berg Sinai, seine intuitiven und spirituellen Fähigkeiten besonders dramatisch. Dabei lernt er besonders intensiv von einer indigenen Frau, einer Indianerin, die es zum Glück nicht verlernt hat, Natur verbunden zu leben. Sie trägt den Namen Die-den-Berg-liebt und sagt unter anderem folgendes: „Die indigenen Völker haben diese Fähigkeit, mit der anderen Welt zu kommunizieren, nie verloren. Die entwickelten Kulturen haben diese Bewusstheit als Ahnenverehrung verspottet, aber wir haben diese Verbindung immer aufrecht erhalten, von jenen früheren Anfängen an, als die Menschen Bewusstsein entwickelten. “ (S. 244).

Das Vermächtnis von Celestine beinhaltet ein qualitativ neues Verständnis von der möglichen Veränderung der Welt, von der Rolle der Geschichte, von der Rolle der Intuition und der Entwicklung einer neuen Art, sich telepathisch zu verständigen. Immer bedeutsamer wird dabei die Erkenntnis, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben und die Wahrheit zu sagen. „Dadurch, dass wir uns selbst in der Wahrheit zentrieren, üben wir Einfluss aus…“ lässt Redfield einen seiner Protagonisten sagen. ( S. 47).

Wer wahrhaftig lebt, also lernt, das Lügen sein zu lassen, wird auch feststellen, dass er zunehmend Menschen anzieht, mit denen er sich auch besonders verbunden fühlt. „In der Welkt herrscht gegenwärtig ein solches Chaos, aber wir können die Sache wieder in Ordnung bringen, wenn wir achtsam bleiben und unseren historischen Kontext nicht aus den Augen verlieren. Wir müssen einfach nur sehr wach und aufmerksam miteinander kommunizieren.“ (S. 59).

Das, was früheren Kulturen besaßen und pflegten im Umgang mit einander und mit der Natur, das muss die Menschheit wieder für sich neu entdecken und entwickeln. Dann wird sie auch überleben. Das bedeutet jedoch – auf einer völlig neuen Basis als bisher. In dem Dokument, dass sie finden, das aber auch bereits extreme Gruppen und der CIA entdeckt haben, steht u.a. auch, dass ein Leben im Einklang bedeutet, einen Weg zu finden, „extremen Ideologien eine neue erleuchtete Mitte entgegen zu stellen, die ganz der Wahrheit verpflichtet ist,“ was ganz besonders für den Umgang mit extremen religiösen Ideologien gilt. (vgl.:. 104).

Kommentare sind geschlossen.